Zurückverweisung durch das Berufungsgericht

Bei der Ausübung des ihm in § 538 Abs. 2 Nr. 1 ZPO eingeräumte Ermessen, eine eigene Sachentscheidung zu treffen oder ausnahmsweise den Rechtsstreit an das Erstgericht zurückzuverweisen, hat das Berufungsgericht in Erwägung zu ziehen, dass die Zurückverweisung an die Vorinstanz in aller Regel zu einer weiteren Verzögerung und Verteuerung des Rechtsstreits.

Ebenso in die Erwägung einzubeziehen ist, wenn dies zudem zur Aufspaltung des Rechtsstreits führt und den schützenswerten Interessen der Parteien entgegenstehen können1.

Da die Beweisaufnahme und Sachentscheidung nach § 538 Abs ...

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