Wenn der eigene Anwalt im feindlichen Lager steht

von Carl Christian Müller

Im Justillon-Blog wird hier von einem Fall aus den USA berichtet, in dem der Verteidiger für seinen Mandanten, nachdem die Jury dessen Täterschaft festgestellt hatte, die Todestrafe forderte. In einem anschließenden Disziplinarverfahren ging es dem Verteidiger, der sich in dem Verfahren auch im übrigen nicht mit Ruhm bekleckert hatte, an den Kragen, sprich: die Anwaltszulassung. In dem Beitrag findet sich auch ein Video aus dem Disziplinarverfahren, in dem sich der Anwalt selbst verteidigt.

Bemerkenswert ist dort unter anderem die Stelle, an welcher ihm vorgehalten wird, daß sein Mandant ihm wohl kaum den Auftrag erteilt habe, den Geschworenen, die seinen Mandanten für schuldig befunden hatten, mitzuteilen, daß der Täter zum Tode zu verurteilen sei. Der Anwalt erwidert hierauf entrüstet: “But that is my view!” (“Aber das ist meine Auffassung!”) ...

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