Videoüberwachung an bayrischen Schulen sorgt für Empörung

Videoüberwachung an bayrischen Schulen sorgt für Empörung

Einer Recherche des Bayrischen Rundfunks (BR) zufolge missachten bayrische Schulen offenbar die datenschutzrechtlichen Vorschriften zur Videoüberwachung. An mehr als der Hälfte der vom BR befragten Schulen, die mit Kameras überwachen, fehlen die erforderlichen Hinweisschilder. Die Reporter des BR haben im Rahmen ihrer Recherche 20 Schulleiter befragt, ob und wie diese ihre Videoüberwachung datenschutzrechtlich rechtmäßig umsetzen. Nur die wenigsten konnten Gründe wie gewaltsame Vorfälle oder Vandalismus nennen, die den Einsatz von Kameras rechtfertigen würden. Insgesamt seien nach Angaben des Innenministeriums an 172 bayrischen Schulen Videokameras installiert.

Gegenüber dem BR ließ der bayrische Landesbeauftragte für Datenschutz, Thomas Petri, verlauten, dass die recherchierten Fälle an die Landesaufsichtsbehörde weitergeleitet werden würden ...

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