Fackeln an und Mistgabeln schärfen!

von Alessandro Fuschi


Quelle:
Robert Couse-Baker / flickr.com
Verwendung unter CC-BY-2.0-Lizenz

Auch in einer kleinen Landkanzlei, in der ich arbeite, gibt es Mandate, für die sich die Presse interessiert.

Der Sachverhalt wirkt auf den ersten Blick recht einfach:
Der Mandant hat gegen den Pächter seines Bauernhofes, nennen wir ihn mal Josef Untermüller, über zwei Instanzen, zuletzt beim OLG München, einen Räumungstitel erwirkt, weil dieser eigenmächtig entschieden hat, dass statt der vereinbarten 1.500,00 € nur 400,00 € Pacht im Monat angemessen wären und auch sonst sich nicht besonders um die Regelungen im Pachtvertrag gekümmert hat.

Komplizierter wird der Fall durch die persönlichen Verhältnisse:
Der Verpächter ist der Vater des Pächters, der darüber hinaus seit 20 Jahren unter Betreuung seiner Ehefrau, Erika Untermüller, steht. Der Pächter hat im Übrigen 5 Kinder und eine Ehefrau, die die Altbäuerin nicht besonders mag. Die Familienverhältnisse sind also gelinde gesagt “zerrüttet”.

In diesem Fall hat daraufhin eine ehemals seriöse große Tageszeitung, die seit längerer Zeit den Verlockungen des Boulevards nicht mehr widerstehen kann, zwei Artikel publiziert, die das Geschehene – vorsichtig gesagt – einseitig aus Sicht des Josef Untermüller jun. medienwirksam zusammen fassen ...

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