Wie man sich als SEO-Agentur ins eigene Knie schießt

von André Stämmler

Der Kollege Udo Vetter berichtet heute in einem sehr unterhaltsamen Beitrag – auch die Kommentare lesen – auf dem lawblog über eine „SEO-Agentur“ die – sagen wir mal – mit „passivem SEO“ über das Ziel hinausgeschossen ist.

Sicherlich jeder kennt sogenannte Cold Calls: Nichts ahnend in die Arbeit vertieft klingelt das Telefon, man nimmt ab und eine freundliche Stimme legt prompt mit dem Versuch los einem irgendetwas andrehen zu wollen. Sei es etwas zum Kaufen oder irgendeine Dienstleistung. Was auch immer. Die Anrufe sind ärgerlich und jeder hat seine Art damit umzugehen. Der eine legt auf, der andere verspricht weiter zu verbinden und legt den Hörer einfach auf den Schreibtisch . Cold Calls sind in der Regel nicht zulässig, was aber viele Unternehmen nicht davon abhält diese Methode dennoch zum Kundenfang einzusetzen.

So hatte es auch eine SEO-Agentur beim Kollegen Udo Vetter versucht. Der Kollege, offenbar routiniert in solchen Angelegenheiten, hatte mit einem Standardschreiben geantwortet. Damit sollte es eigentlich gut sein. Offensichtlich nicht so bei dieser Agentur. Diese lies über ihren Anwalt mitteilen, dass aufgrund der Homepage des Kollegen Vetter offenbar „evidenter Verbesserungsbedarf“ bestünde und man dies zum Anlass einer gezielten Ansprache nimmt. Schließlich sei so die Auffassung der SEO-Agentur im Verbesserungsbedarf eine mutmaßliche Einwilligung zu sehen und damit eine Kontaktaufnahme zu werblichen Zwecken erwünscht sei ...

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