Mutter bringt eigenen Sohn nach ausgeuferter Party vor Gericht

von Andreas Stephan

Eine verärgerte Mutter aus Düsseldorf brachte diese Woche ihren eigenen Sohn wegen einer etwas aus dem Ruder gelaufenen Party vor Gericht. Für eine durch Sand zerkratzte Duschwanne wollte sie 1266 Euro haben. Von den Partygästen wollte das aber keiner bezahlen. Deswegen ging die Mutter zur Polizei und stellte ausdrücklich gegen ihren Sohn Strafantrag.

Das Amtsgericht Düsseldorf stellte nun das Verfahren wegen Geringfügigkeit ein. Davor versuchte bereits die Staatsanwaltschaft zweimal das wegen Sachbeschädigung eingeleitete Verfahren einzustellen. Einmal wehrte sich die Mutter dagegen. Einem Täter-Opfer-Ausgleich wollten die Jugendlichen nicht zustimmen, weil sie sich unschuldig fühlten. Deswegen wurde gestern am AG Düsseldorf gegen vier Jugendliche wegen der ausgeuferten Party aus dem Vorjahr verhandelt (AG Düsseldorf, Az. 138 Ds 398/14). Darunter auch der Sohn.

“Es war klar, dass es bei dieser Party hoch hergehen würde”, erklärt ein Rechtsanwalt im Namen eines angeklagten Partygasts. Er habe sich bereits am Nachmittag mit ein paar Bier warm getrunken ...

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