Google und die Auto-Complete-Funktion

von Robert Gäßler

Der Bundesgerichtshof hatte sich (mal wieder) mit dem Suchmaschinendiensteanbieter Google zu beschäftigen. Dieses mal ging es um die Autocomplete-Funktion bei der Eingabe von Suchbegriffen in die Suchmaske (BGH, 14.05.2013, AZ: VI ZR 269/12).

Google hat ein Programm entwickelt, durch welches Suchmaschinennutzern bei Eingabe eines Suchbegriffes weitere vermeintlich zu diesem Begriff passende, also die Suche konkretisierende Begriffe, angeboten und mehr oder weniger automatisch mit einbezogen werden. dies ist in den meisten Fällen recht nützlich, kann sich für eine gesuchte Person oder auch ein Unternehmen auch schnell zum Ärgernis entwickeln. Wenn bspw. die gesuchte Person stets mit einem Begriff verknüpft wird, der negativ belastet ist und eventuell aus einem bereits weit zurückliegenden Ereignis herrührt, kann dies zu einem falschen Eindruck, einem “Zerrbild” führen, welcher(s) unter Umständen und schlimmstenfalls Persönlichkeitsrechte dieser Person verletzt.

Daher hat der BGH auch entschieden, dass Google nach Kenntnis solcher (persönlichkeits)rechtsverletzenden Verknüpfungen verpflichtet ist, diese zu entfernen ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK