Soldaten haben keinen Anspruch darauf, dass die Kosten für eine Refertilisationsoperation übernommen werden.

von Hannes Burkert

Ein Soldat, der vor einigen Jahren eine Vasektomie (Durchtrennung der Samenleiter) hat durchführen lassen, weil er nach seiner damaligen Familienplanung keine Kinder bekommen wollte, hat keinen Anspruch darauf hat, dass die Kosten für eine operative Rückgängigmachung der Vasektomie (Refertilisation) von der Bundesrepublik Deutschland übernommen werden.

Das hat die 2. Kammer des Verwaltungsgerichts (VG) Augsburg mit Urteil vom 06.11.2014 – Au 2 K 14.701 – entschieden.

Danach stellt eine Refertilisation keine zur Behandlung einer Erkrankung spezifisch erforderliche medizinische Leistung dar, wenn die Zeugungsunfähigkeit durch eine bewusste und gewollte Entscheidung, künftig keine Kinder haben zu wollen, veranlasst worden ist ...

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