Wenn es bei Streitigkeiten zwischen Vermieter und Mieter auf die Wohnfläche der gemieteten Wohnung ankommt.

von Matthias A. Jelenewski

Ist für den vom Vermieter gegen den Mieter geltend gemachten Anspruch die Wohnfläche der von dem Mieter gemieteten Wohnung von Bedeutung und

  • trägt der Vermieter einen bestimmten Flächenwert vor,

hat der sodann erklärungsbelastete Mieter - soll sein Vortrag beachtlich sein -

  • auf die Behauptungen des Vermieters grundsätzlich substantiiert (d. h. mit näheren positiven Angaben) zu erwidern und
  • zu erläutern, von welchen tatsächlichen Umständen er ausgeht.

Der Mieter muss deshalb in einem solchen Fall, da er sich mit bloßem Bestreiten nur bei pauschalem Vorbringen des Vermieters begnügen darf (Bundesgerichtshof (BGH), Urteil vom 20.02.2008 – VIII ZR 27/07 –), substantiiert darlegen, dass die vom Vermieter angegebenen Quadratmeterzahlen unrichtig sind und seinerseits einen bestimmten Flächenwert vortragen.
Ansonsten ist das Bestreiten der Flächenwerte durch den Mieter unsubstantiiert und damit gemäß § 138 Abs. 3 Zivilprozessordnung (ZPO) unbeachtlich ...

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