Opferschutz nach dem Gewaltschutzgesetz

von Friederike Kellotat

Das Gewaltschutzgesetz (GewSchG) bietet Opfern zahlreiche Schutzregelungen. Ziel dieser Maßnahmen ist es, das Opfer vor weiteren Gewalttagen zu schützen. Die Maßnahmen richten sich gegen Täter, die Gewalt angedroht oder ausgeübt haben. Auch in Fällen des Stalking (Nachstellen) werden diese Regeln angewendet.

Betretungsverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 1 GewSchG

Dem Täter wird untersagt, die Wohnung des Opfers zu betreten.

Näherungsverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 2 GewSchG

Dem Täter wird untersagt, sich in einem bestimmten Umkreis der Wohnung des Opfers aufzuhalten.

Erweitertes Näherungsverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 3 GewSchG

Dem Täter wird untersagt, bestimmte andere Orte aufzusuchen, an denen sich das Opfer regelmäßig aufhält.

Kontaktverbot, § 1 Abs. 1 Nr. 4 GewSchG

Dem Täter wird untersagt, mit dem Opfer in irgendeiner Form Kontakt aufzunehmen, z.B ...

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