Jobcenter erteilt wütenden Hartz IV-Empfängerin Hausverbot

Sozialgericht Heilbronn, Beschluss vom 19.11.2014 - S 10 AS 3793/14 Jobcenter erteilt wütenden Hartz IV-Empfängerin Hausverbot Behörden müssen zwar auch mit schwierigen Besuchern zurechtkommen und diese ihr Anliegen ungehindert vortragen lassen. Wird aber Dienstablauf und Hausfrieden durch ein rücksichtsloses Verhalten nachhaltig gestört, kann ein befristetes Hausverbot als Warnfunktion dienen. Der Sachverhalt

Die 30jährige Hartz IV-Empfängerin suchte im Oktober ohne vorherige Terminabsprache das Jobcenter Landkreis Heilbronn auf und verlangte, ihr sofort die bereits bewilligten Sozialleistungen in bar auszuzahlen. Auf die Bitte, im Wartebereich Platz zu nehmen, wurde die Frau äußerst ungehalten.

Das ging soweit, dass ein Sicherheitsmann hinzugezogen werden musste. Zu diesem rief die Frau "Was möchtest du, du Möchtegernglatzkopf?" Das Jobcenter erteilte der Frau einige Tage später ein für knapp zwei Monate befristetes Hausverbot und ordnete dessen Sofortvollzug an ...

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