Anklageschrift

Angeklagte, die nicht der deutschen Sprache mächtig sind, haben einen Anpruch darauf, dass die Anklageschrift in eine ihnen verständliche Sprache übersetzt wird.

Der Bundesgerichtshof hat entscheiden (BGH 3 StR 262/14 vom 10.07.2014), dass eine Übersetzung zur Ausübung der strafprozessualen Rechte des Angeklagten notwendig sei. So hat ein Angeklagter, der nicht der deutschen Sprache mächtig ist, einen Anspruch auf eine Klageschrift in seiner Sprache. Diese hat er noch vor Prozessbeginn zu erhalten.

Zum Sachverhalt

In dem zugrundeliegenden Fall beanstandete ein Angeklagter, der die deutsche Sprache nicht beherrschte, dass die ihm zur Verfügung gestellte Anklageschrift nicht in einer ihm verständlichen Sprache gehalten war. Seiner Ansicht nach hat die rein mündliche Übersetzung nicht ausgereicht ...

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