“Da muß doch etwas zu machen sein!”

von Carl Christian Müller

Ein Bekannter meines Mandanten, mit welchem er seit geraumer Zeit im Streit lag, hatte ihn einer Sachbeschädigung bezichtigt. Der Mandant bestritt entschieden, die Tat begangen zu haben. Die Ermittlungsbehörden scheuten indes keine Mühe, die Tat aufzuklären. Sogar eine Hausdurchsuchung fand statt, da man sich erhoffte, dort das angebliche Tatwerkzeug zu finden.

Die Hoffnung trog. Der Tatverdacht ließ sich nicht erhärten und die Staatsanwaltschaft stellte das gegen meinen Manadnten geführte Verfahren nach § 170 Abs.2 StPO ein. Der Anzeigeerstatter wurde darauf verwiesen, daß sich ein Tatnachweis nicht führen ließ und die Sachbeschädigung ebensogut durch eine dritte Person begangen worden sein könnte.

Die Einstellungsnachricht in Händen haltend suchte mich der Mandant auf. Hiergegen müsse unbedingt “Beschwerde” eingelegt werden ...

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