Arbeitsrecht: Schlussnote ist kein statistischer Wert

von Anne Kathrin Keller

An Arbeitszeugnissen scheiden sich die Geister. Viele Arbeitgeber scheuen klare Worte, weil sie einen Gerichtsprozess vermeiden wollen, viele Beschäftigte sehen in jeder Formulierung eine versteckte Kritik. In einem aktuellen Fall hat sich das Bundesarbeitsgericht mit der Abstufung der Zufriedenheitsskala beschäftigt. Demnach muss der Arbeitnehmer in einem Rechtsstreit erklären und gegebenenfalls beweisen können, warum er eine bessere Schlussbeurteilung verdient. Das gelte selbst dann, wenn in der Branche überwiegend gute („stets zur vollen Zufriedenheit“) oder sehr gute („stets zur vollsten Zufriedenheit“) Endnoten vergeben werden, der Beschäftigte aber nur befriedigend abschneidet („zur vollen Zufriedenheit“) ...

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