Ritter Sport verzichtet auf Schadenersatzklage

von Enzo Beathalter

Blog der Anwaltskanzlei RBB & Partner GbR

Wie wir bereits im Februar dieses Jahres hier im Blog berichtet hatten, bestand ein Streit zwischen der baden-württembergischen Firma Ritter Sport aus Waldenbuch und der Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest hatte im November 2013 auf ihrer Homepage und in ihrem Heft 12/2013 das Ergebnis einer Untersuchung verschiedener Nuss-Schokoladen veröffentlicht. Dabei erteilte sie der Sorte „Voll-Nuss“ der Firma Ritter Sport die Note „mangelhaft“ und begründete dies damit, dass das Zutatenverzeichnis auf der Schokoladenverpackung irreführend sei. Die genannte Schokolade halte das Versprechen, dass nur natürliche Aromen verwendet werden nicht, da angeblich auch der chemisch hergestellte Aromastoff Piperonal nachgewiesen worden sei.

Hiergegen setzte sich Ritter Sport zur Wehr und behauptete, dass der ihrer Schokolade zugesetzte Aromastoff Piperonal aus rein pflanzlichen Ausgangsstoffen durch zugelassene Verfahren nach der Europäischen Aromenverordnung (VO (EG) Nr. 1334/2008) gewonnen werde.

Ritter Sport bekam Recht, muss seitdem jedoch mit einem Imageschaden kämpfen. Deshalb wäre – zumindest in Juristenkreisen – zu erwarten gewesen, dass Ritter Sport den Schaden im Wege eines weiteren gerichtlichen Verfahrens geltend macht ...

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