Kanzleimarketing: 5 Irrtümer über Akquise in der Anwaltskanzlei

von Johanna Busmann

Fünf folgenschwere Irrtümer über Akquise im Anwaltsbereich – und ihre Korrektur…

“Erfahrung ist der Name, den Menschen ihren Irrtümern verleihen”, sagte bereits Oscar Wilde…
Stagnation und Rückschritte sind selbst in gut organisierten Kanzleien die Folge anwaltlicher Denkgewohnheiten.
Lesen Sie hier die fatale Hitliste mir genannter Lieblings-Irrtümer über Akquise im Anwaltsbereich – nebst Entgegnung.

Irrtum 1: Akquise kann man nicht lernen – entweder hat man Talent oder eben nicht.
Das ist falsch. Anwältinnen können jede Akquisestrategie lernen, nur die wichtigste nicht: den Willen! Introvertierte Anwältinnen können ebenso verbindliche und unwiderstehliche Akquisiteure sein oder werden wie solche, die als „Draufgänger“ seit Jahren auf den Bühnen der Republik stehen! Die erste lernt die wahrheitsgemäße und verbindliche Quantifizierung und Spezifizierung ihrer Kompetenzen, die zweite lernt die gezielte Zurückhaltung in ihrer Präsentation. Ihre Gemeinsamkeit? Sie lernen beide Akquise. Keine Anwältin muss seit der 6. Klasse durchgängig Klassensprecherin gewesen sein, um eine gute Anwältin zu werden. (obwohl gerade dies vielen hilft ☺)

Irrtum 2: Akquise ist eine Ansammlung spektakulärer Einzelaktionen.
Das ist falsch. Nachhaltige Akquise ist Alltag. Manche Anwältinnen sehen in Akquise zwar gern spektakuläre und auffällige Einzelaktionen, bekleben Busse mit Werbeschildern, rufen wildfremde Menschen ohne Vorbereitung an und sponsorn großflächig Marathonläufe – und sind dabei auch manchmal erfolgreich. Langfristig erfolgreiche Akquise jedoch ist Alltag und nimmt etwa 20 % der täglichen Netto-Arbeitszeit ein. Sich DIESE Zeit frei zu halten, das ist höhere Kunst – und Basis für Erfolg. Sie erfordert eine Umstrukturierung Ihres Delegationsverhaltens ...

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