Aus für betriebliche Weihnachtsfeiern!

von Liz Collet

Die Schlagzeile musste ja kommen.

Erstens haben wir Ende November, da muss überall über betriebliche Weihnachtsfeiern geschrieben werden.

Zweitens ist es die heilige Kuh (sogar für Veganer und Vegetarier) der Arbeitnehmer, dass sie mindestens zu Weihnachten neben Weihnachtsgratifikationen oder -geld auch betrieblich weihnachtsfeierlich vom Arbeitgeber bewirtet werden wollen.

Und drittens bringt es immer so schön Quote und Clicks bei Steuern und neuen Gesetzen, die aus dem Finanzministerium drohen, pardon: geplant sind. Da kann man gleich mal wunderbar den Untergang des Abendlandes, ……..also: des betrieblichen Weihnachtsfestes als Drama schwarz an die Wand malen, die an die Wand gefahren werden. Durch den Aufwand für Unternehmer durch jenes Gesetz, der soooo unerfüllbar hoch werde, dass Unternehmen das Weihnachtsfest gleich ins Wasser fallen lassen würden. So in diesem Beitrag von Focus Money Online, der sich auf einen Beitrag der FAZ bezieht und finstere Worte wie drohende Steuernachzahlungen für die Mitarbeiter des Betriebes gleich neben den “nicht administrierbaren Aufwand” für Unternehmen in den Raum stellt.

Lassen wir an dieser Stelle unvertieft, welchen unvergleichlich höheren und nicht mehr administrierbaren Aufwand die Wahl der Speisen und ihrer Zutaten bei betrieblichen Weihnachtsfeiern es darstellt, wenn ein Arbeitgeber auch noch Veganer, Vegetariern, Fructariern und Clean Eatern und anderen Foodethikern gerecht werden wollte, die anderenfalls das AGG aus dem Nikolaussack holend mit der Rute drohen und “Diskriminierung” und “Klimakiller” skandieren. Am Ende des Posts finden Sie ein Beispiel, wie sowas aussehen kann.

Mir fällt seufzend nur auf, wie finster es (nicht neu, aber immer wieder grauslig zu sehen und zu lesen) im Journalismus aussieht ...

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