Wearables – die neuen Zeugen vor Gericht?

von Daniela Windelband

Wearables, wie Fitnessarmbänder, werden immer preiswerter und damit auch populärer. Den bei der Nutzung erzeugten Daten wie Herzfrequenz, Anzahl der Schritte pro Tag, Körpertemperatur etc. kann dabei zunehmend ein ökonomischer Wert zukommen.

Werten derzeit nur Versicherungen das Fahrverhalten von Autofahrern aus und berechnen aus ihnen individuelle Tarife (wir berichteten), erscheint es naheliegend, dass Krankenversicherungen in Zukunft ähnliches anbieten. Die Versicherungsgruppe Generali spielt anscheinend mit dem Gedanken solche Tarife anzubieten. Darüber hinaus sind weitere Einsatzmöglichkeiten von Wearables und der generierten Daten denkbar.

Der nächste Zeuge – das Fitness-Armband

Amerika ist bereits eine Stufe weiter. In einem Gerichtsverfahren will eine Kanzlei die Daten eines Fitness-Armbands verwenden, um den Schadensersatzanspruch seiner Klientin zu begründen. Nach einem Autounfall kann diese ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen. Bisher ist es üblich, dass Ärzte in einem Gutachten feststellen, wie es um den Gesundheitszustand des Betroffenen steht ...

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