AG München entscheidet für das Unfallopfer und gegen die von der HUK-COBURG gekürzten Sachverständigenkosten mit Urteil vom 21.10.2013 – 334 C 9533/13 -.

von Willi Wacker

Hallo verehrte Captain-Huk-Leser,

hier und heute veröffentlichen wir für Euch ein Urteil aus München zu den Sachverständigenkosten. Es handelt sich um ein Urteil aus dem Jahre 2013. Die Dezernentin der 334. Zivilabteilung des AG München, einer Spezialabteilung für Unfallsachen, Frau Richterin am Amtsgericht W. hatte derzeit offensichtlich noch Defizite in der Argumentation, die jedoch in den Folgeurteilen ausgeräumt wurden. Vielleicht hat sie auch das tägliche Einarbeiten in die Materie “Unfallschadensregulierung” schlauer gemacht. Man sieht, dass ständiges Arbeiten mit der Unfallregulierung, sei es von Seiten der Richter, der Anwälte und auch der Sachverständigen, weiterbildet und zu richtigen Ergebnissen führen kann. Aber schon damals hat die Richterin W zutreffend festgestellt, dass der vom Unfallopfer eingeschaltete Sachverständige nicht dessen Erfüllungsgehilfe ist. Das Urteil wurde derzeit erstritten und der Redaktion eingereicht durch die Kanzlei Michael Brand aus München.

Viele Grüße

Willi Wacker

Amtsgericht München

Az.: 334 C 9533/13

in dem Rechtsstreit

– Kläger –

gegen

– Beklagte –

wegen Schadensersatz

erlässt das Amtsgericht München durch die Richterin am Amtsgericht W. am 21.10.2013 auf Grund des Sachstands vom 21.10.2013 ohne mündliche Verhandlung gemäß § 495a ZPO folgendes

Endurteil

1. Die Beklagte wird verurteilt, an den Kläger 214,20 € nebst Zinsen hieraus in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz seit 26.03.2013 zu bezahlen.

2. Die Beklagte hat die Kosten des Rechtsstreits zu tragen.

3. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

4. Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar ...

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