Spitzenausgleich beantragen: Antragsfrist endet am 31. Dezember 2014

von Dr. Peter Nagel

(dena) Unternehmen des produzierenden Gewerbes, die im Jahr 2014 von Strom- und Energiesteuerrückerstattungen profitieren möchten, müssen bis zum 31.12.2014 den Nachweis zur Einführung eines Systems zur Verbesserung ihrer Energieeffizienz erbringen. Die Initiative EnergieEffizienz hat die wichtigsten Änderungen zu den Anforderungen für eine Steuerentlastung gegenüber 2013 unter www.stromeffizienz.de/spaefv zusammengestellt.



Spitzenausgleich bei Stromsteuer: neue Anforderungen für Anträge in 2014


Die Spitzenausgleich-Effizienzsystemverordnung (SpaEfV) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) regelt seit 2013 Steuererstattungen im Rahmen des Spitzenausgleichs bei der Energie- und der Stromsteuer. An diese Steuererleichterungen gekoppelt ist die Einführung von Energie- oder Umweltmanagementsystemen beziehungsweise alternativen Systemen zur Verbesserung der Energieeffizienz in Unternehmen.


Die SpaEfV unterscheidet zwischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie großen Unternehmen. Zudem definiert sie für die Einführungsphase der Verordnung bis 2015 zwei Ansätze: Beim horizontalen Ansatz geht es um die Umsetzung in einzelnen Anlagen und Unternehmensteilen, beim vertikalen Ansatz um die schrittweise Einführung der Systeme im gesamten Unternehmen. „In diesem Jahr müssen alle Unternehmen bei Beantragung des Spitzenausgleichs mit einem vollwertigen System nach dem horizontalen Ansatz den Nachweis erbringen, dass das entsprechende System nun 60 statt bisher 25 Prozent des Gesamtenergiebedarfs abdeckt“, erklärt Annegret-Cl. Agricola von der Deutschen Energie-Agentur (dena) ...

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