Immobilie im Insolvenzverfahren

von Oliver Gothe Syren

In der Beratungspraxis habe ich oft mit Betroffenen zu tun, die Eigentümer einer Immobilie (Haus oder Eigentumswohnung) sind und den besten Weg aus der Überschuldung suchen.

Oft sind die Wege einer außergerichtlichen Regulierung bzw. eines Vergleichsverfahrens gar nicht bekannt und folgende Fragen kommen auf:

Wird die Immobilie zwangsversteigert? Was passiert dann mit dem Haus/der Eigentumswohnung? Kann die Immobilie stattdessen verkauft werden? Was passiert mit meiner Immobilie im Insolvenzverfahren?

In vielen Fällen hat die das Haus/die Wohnung finanzierende Bank Darlehensraten bereits angemahnt bzw. das Darlehen bereits gekündigt. Nach der gerichtlichen Durchsetzung der Darlehensschuld droht die Zwangsvollstreckung bzw. Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung.

Zwangsversteigerung und Zwangsverwaltung des Eigenheims

Nach meiner Erfahrung lassen sich Banken – wenn konstruktive Verwertungsstrategien aufgebaut und besprochen werden – eher Zeit mit einem Zwangsversteigerungsverfahren. Der Grund hierfür ist ähnlich wie die abschreckende Wirkung eines Insolvenzverfahrens: die damit verbundenen Kosten und der oft erschreckend geringe Erlös.

Das ist wiederum die sachliche Erwägung, warum sowohl für Banken als Gläubiger als auch für den überschuldeten Hausbesitzer eine vernünftige Lösung über einen freien Verkauf statt einer Zwangsversteigerung oder einem Insolvenzverfahren gefunden werden kann ...

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