EuGH soll nochmals Spracherfordernis bei Ehegattennachzug prüfen

Verwaltungsgericht Berlin, Beschluss vom 23.10.2014 - VG 28 K 456.12 V EuGH soll nochmals Spracherfordernis bei Ehegattennachzug prüfen Nach Beschluss des VG Berlin soll der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) nochmals die Vereinbarkeit des Nachweises deutscher Sprachkenntnisse als Voraussetzung für den Nachzug ausländischer Ehegatten mit europäischem Recht prüfen. Es bestehe Klärungsbedarf für sonstige Staatsangehörige. Der Sachverhalt

Die Klägerin ist eine 1978 geborene nigerianische Staatsangehörige. Sie begehrt ein Visum zum Zwecke des Familiennachzuges zu ihrem in Deutschland lebenden nigerianischen Ehemann. Das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland lehnte den Antrag ab. Hiergegen richtet sich die Klage. Die Klägerin meint, ihr sei ein Kurs zum Erwerb einfacher deutscher Sprachkenntnisse beim Goethe-Institut in Lagos nicht zuzumuten. Denn von ihrem Wohnort benötige sie dorthin mit dem Bus 10 Stunden ...

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