Diskriminierung eines behinderten Bewerbers

Eine Stadt hier in Sachsen hatte eine Stelle für einen Arbeitsplatz im Bereich des Kassenwesens ausgeschrieben. Es wurden keine Vorbildung und keine weiteren Erfahrungen erwartet, lediglich die Bereitschaft zu einer Weiterbildung sollte vorhanden sein.

Aus dem weit entfernten Hannover bewarb sich jemand mit Behinderung auf diese Stelle. Alle Unterlagen wurden eingereicht. Irgendwann bekam er dann die Mitteilung der Stadt, dass er nicht berücksichtigt wurde.

Darauf klagte er in Sachsen wegen Diskriminierung. Die betreffende Stadt hatte nämlich keine der Vorschriften für die Berücksichtigung behinderter Bewerber beachtet. So hätte die Stadt den Bewerber zum Vorstellungsgespräch laden müssen. Da sie dies nicht tat, liegt bereits die Vermutung vor, dass eine Diskriminierung gegeben ist ...

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