WhatsApp mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Es ist ein riesen Projekt und eine riesen Überraschung noch dazu: Der Messenger WhatsApp will die Nachrichten seiner Nutzer Ende-zu-Ende-verschlüsseln.

Mangelnde Datensicherheit stand schon lange in der Kritik

Die Kritik an der mangelnden Datensicherheit bei WhatsApp hatte sich nach der Übernahme durch Facebook weiter verschärft. Wir berichteten im Februar über die Probleme beim Datenschutz. Noch vor zwei Wochen verglich die Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) die Sicherheitsmaßnehmen verschiedener Messaging-Dienste, wobei WhatsApp erwartungsgemäß schlecht abschnitt. Die anhaltende Kritik bescherte der Konkurrenz regen Zulauf.

Der Coup: Zusammenarbeit mit Open Whisper Systems

Mit mehr als 600 Millionen aktiven Nutzern und mehr als einer Milliarde Nachrichten pro Tag ist WhatsApp immer noch der größte Chat-Dienst der Welt. Trotzdem versucht WhatsApp nun gegenzusteuern. Schon seit einem halben Jahr kooperiert man nämlich mit Open Whisper Systems, wie das Partnerunternehmen in einem Blog bekanntgab.

Es bietet mit “TextSecure” ein Verfahren für den geschützten Nachrichtenaustausch an, darüber hinaus den gleichnamigen Messaging-Dienst, RedPhone für verschlüsselte Sprachnachrichten (Android) und die iOS Signal App, die Sprach- und Textnachrichten schützt. Der Messenger TextSecure erfüllt übrigens sämtliche Sicherheitsmerkmale, die die EEF ihrem Vergleich zu Grunde gelegt hatte ...

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