Vorübergehender Aufschub, § 456 I StPO

von Jesko Baumhöfener

Vorübergehender Aufschub, § 456 I StPO Fällt der Verlobte unter den Familienbegriff?

Werden Verlobte – so wie beim „Angehörigen“ im Sinne des § 11 I Nr. 1a StGB – vom Familienbegriff nach § 456 I StPO erfasst? Oder ist hier eine andere Auslegung des Familienbegriffs im Sinne des § 456 I notwendig?

Vorübergehender Aufschub, § 456 I StPO

Gemäß 456 I StPO kann dem Verurteilten einer Straftat auf Antrag die Vollstreckung aufgeschoben werden, sofern durch die sofortige Vollstreckung er selbst oder seine Familie erhebliche Nachteile erleidet. Dabei darf der Strafaufschub keine vier Monate überschreiten. Mit der Frage, ob der Verlobte unter den Familienbegriff fällt, musste sich das OLG Rostock, Beschl. v. 22.07.2014 – 20 Ws 178/14 befassen ...

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