Sanierungs-Contracting in der öffentlichen Beleuchtung

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Deut­sche Städte und Gemein­den sind gesetz­lich zur Beleuch­tung von Stra­ßen und Plät­zen ver­pflich­tet. Hier­für bedie­nen sie sich viel­fach pri­va­ter Unter­neh­men. Aller­dings beschrän­ken sich diese häu­fig dar­auf, bloße Betriebs­füh­rungs­auf­ga­ben zu erfül­len. Für Inves­ti­tio­nen in die Erneue­rung der Anla­gen, die für einen nach­hal­tig kos­ten­güns­ti­gen Betrieb erfor­der­lich sind, füh­len sie sich nicht zuständig.

Dies zeigt sich, wenn man den Anla­gen­be­stand und die betrieb­li­chen Auf­wen­dun­gen für die Stra­ßen­be­leuch­tung unter die Lupe nimmt. Leuch­ten, Trag­sys­teme, Kabel und Schalt­schränke wer­den über ihre betriebs­üb­li­che Nut­zungs­dauer hin­weg genutzt und sind daher in vie­len Städ­ten und Gemein­den stark über­al­tert. Dies führt zu hohen lau­fen­den Kos­ten für Instand­hal­tung und Strom­be­zug, die nur durch eine umfang­rei­che Erneue­rung der Stra­ßen­be­leuch­tungs­an­lage — ins­be­son­dere durch den Ein­bau ener­gie­ef­fi­zi­en­ter Leuch­ten — redu­ziert wer­den kön­nen. Es ent­steht ein Inves­ti­ti­ons­stau der in vie­len Kom­mu­nen man­gels Geld kurz­fris­tig nicht zu behe­ben ist.

Die­ses Dilemma lässt sich besei­ti­gen, indem man die Stra­ßen­be­leuch­tungs­ver­träge geschickt aus­ge­stal­tet, ins­be­son­dere Inves­ti­ti­ons­ele­mente auf­nimmt. Hier­für ist es zunächst erfor­der­lich, den Bedarf an sub­stanz­er­hal­ten­den Inves­ti­tio­nen zu ermit­teln. Aus einer Ana­lyse des Alters der ein­zel­nen Anla­gen­kom­po­nen­ten lässt sich der in den nächs­ten Jah­ren anste­hende tech­ni­sche Erneue­rungs­be­darf ablei­ten. Dabei kann man unter­schei­den zwi­schen Anla­gen­kom­po­nen­ten, deren betriebs­üb­li­che Nut­zungs­dauer bereits über­schrit­ten ist, und sol­chen, deren Erneue­rung in den nächs­ten Jah­ren bevor­steht, um eine wei­tere Über­al­te­rung der Stra­ßen­be­leuch­tungs­an­lage zu verhindern ...

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