Märchenschloss am Kreisrechtsausschuß

Nachdem ich heute erst um die Haftentlassung eines Mandanten in der Pfalz kämpfen musste (wird noch werden…), zack zack zu einer Vernehmung in Saarbrücken.

Eigentlich war ich als Zeugenbeistand gebucht. Aber zu Beginn der Vernehmung stellte sich heraus, dass ich meine Bestimmung nicht die Tätigkeit eines Zeugenbeistandes sein sollte, sondern die eines Verteidigers.

Will sagen. Der Zeugin wurde wohl aufgrund der Ermittlungen nicht ansatzweise geglaubt und mutierte zur Beschuldigten. Also dreht sich das Blatt und wir warten erst mal auf die Akte.

Dann weiter zu einem pfälzer Kreisrechtsausschuss. Es ging um den Widerruf einer Waffenbesitzkarte. Begründung: Gegen den Mandanten sei wegen gefährlicher Körperverletzung / versuchem Totschlag ermittelt worden.

Schon nach den ersten Argumenten fühlte ich mich wie in Disneys Märchenschloss.

Die Ermittlungen reichten – so die Behörde - für ein Indizienkette dahingehend aus, um waffenrechtlich die Befugnisse zu entziehen.

Ich war fassungslos ob dieser Rechtsauffassung und bot die Vernahme sämtlicher Zeugen an ...

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