Neuerungen bei Zahlungsverzug: Höhere Zinsen und neue Mahnpauschale

von Carola Sieling

Neuerungen bei Zahlungsverzug: Höhere Zinsen und neue Mahnpauschale

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von Carola Sieling und Bianca Schillmöller

Sie kennen das sicherlich. Sie haben Ihre Leistung erbracht und wollen Ihren Kunden nunmehr zur Kasse bitten. Dieser hat jedoch alle Zeit der Welt und reagiert auf Ihre Mahnungen nicht. Der Gesetzgeber hat reagiert. Das Gesetz zur Bekämpfung von Zahlungsverzug hat sich von Vielen unbemerkt am 29.07.2014 in das Bürgerliche Gesetzbuch geschlichen und mitunter den § 288 BGB stark erneuert. Seit Ende Juli 2014 gelten neue Regelungen zum Zahlungsverzug auf Initiative der Zahlungsverzugsrichtlinie der EU.

Das sollten Sie wissen!

Die neuen Regelungen gelten nur im Zahlungsverkehr zwischen Unternehmen (das bedeutet, dass Forderungen gegen private Verbraucher hiervon nicht betroffen sind). Die Frist zur Zahlung zwischen Unternehmen der Privatwirtschaft darf maximal 60 Tage nach Vereinbarung betragen. Eine abweichende Vereinbarung ist nur möglich, wenn sie ausdrücklich getroffen wurde und nicht grob unwillig ist. Ist der Schuldner ein öffentlicher Auftraggeber, darf eine vereinbarte Zahlungsfrist von 30 Tagen nicht überschritten werden ...

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