Europäische Datenschutzbehörden veröffentlichen Arbeitspapier zum „Internet der Dinge“

Miniaturisierung, der Ausbau der Netzabdeckung und Cloud-Kapazitäten und nicht zuletzt die Erweiterung des Adressbereiches durch die Einführung von IPv6 haben eine omnipräsente Begleitung des Nutzers durch „Smart Devices“ ermöglicht. Die Kommunikation der „intelligenten Geräte“ untereinander, die auf eine möglichst nahtlose Verknüpfung von virtuellen und realen Umgebungen abzielt, wird als das Internet der Dinge (engl. Internet of Things, IoT) oder auch mit dem Stichwort „ubiquitous computing“ bezeichnet. Die nationalen Datenschutzbehörden Europas, die in der sog. Art. 29 Gruppe zusammengeschlossen sind, haben kürzlich Arbeitsthesen veröffentlicht. Diese sollen helfen, eine möglichst datenschutzkonforme Entwicklung der Smart Devices und den zugehörigen Anwendungen zu gewährleisten.

Sensibilisierung gegenüber Datenerfassung

Die Aufsichtsbehörden wollen mit ihrem Arbeitspapier insbesondere für die datenschutzrechtlichen Herausforderungen sensibilisieren, die mit der omnipräsenten und oftmals unbemerkten Datenerfassung durch unzählige Sensoren einhergehen. Auf technischer Ebene konzentriert sich das Arbeitspapier vor allem auf drei Kategorien der Smart Devices:

  • „Wearables“ (d.h. tragbare Alltagsgegenstände, die mit technischen Zusatzfunktionen versehen sind, wie Kleidung mit Sensoren oder Kameras und SmartGlasses)
  • „Quantified Self Sensoren“ (dies sind Gegenstände, die dazu dienen, den Nutzer bei der Erfassung von eigenen Gesundheitsdaten, wie Fitnesswerten oder dem Kalorienverbrauch oder des eigenen Verhaltens zu unterstützen, wie sie zum Beispiel in Form von Schlafrhythmus-Apps oder Fitness-Armbändern bereits weit verbreitet sind) und
  • „Domotics“ (d.h ...
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