Das Industrie 4.0 Update: Wieso eigentlich 4.0?

von Markus Häuser

18. November 2014

Datenschutzrecht & Recht der IT-Sicherheit Digital Business

Alle Welt spricht derzeit von der „Industrie 4.0″. Gemeint ist damit vor allem die Umwandlung klassischer Industrien in ein „Digital Business“. Diese Umwandlung geschieht durch eine weitreichende Transformation der Produktions- und Vertriebsprozesse. Weil dieser Transformationsprozess häufig als die vierte industrielle Revolution betrachtet wird, spricht man beim Produkt dieses Prozesses konsequenterweise von der Industrie 4.0.

Vom Handwerk zur Digitalisierung

Die Bezeichnung „4.0″ weiÃ�t also auf einen historischen Prozess hin: Die vierte industrielle Revolution. Diese 4. Revolution folgt auf die Umstellung der Produktionsprozesse für Handelswaren von der handwerklichen Herstellung zur industriellen Produktion (die 1. Revolution), den Wechsel von der dampfbetriebenen Maschinenproduktion zur durch Elektrizität angetriebenen Produktion (die 2. Revolution) und der Verlagerung von der analogen Verarbeitung zur computerunterstützen Verarbeitung (die 3. Revolution).

Der Weg zur Industrie 4.0 verläuft nun über die Erschaffung intelligenter Fabriken (Smart Factories), den weiteren Ausbau der M2M Kommunikation (Machine to Machine) und die Ausweitung und Weiterentwicklung des IoT (Internet of Things).

Datenaustausch und -speicherung sind wichtige Stützpfeiler

Eines der bedeutendsten Merkmale der „Industrie 4.0″ ist die Fähigkeit von Maschinen und Geräten, miteinander ohne menschliches Zutun zu kommunizieren. M2M-Kommunikation ist die Grundlage für intelligente Produktion und logistische Prozesse. Der Datenaustausch zwischen Maschinen und Geräten erzeugt ein virtuelles Netzwerk, welches häufig als IoT bezeichnet wird ...

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