Truffls – Tinder für Jobs. Klingt cool. Kann das rechtlich sauber gehen?

von Nina Diercks

Nicht nur in der täglichen Mandatsarbeit haben wir ständig mit Apps und deren rechtlichen Gegebenheiten zu tun, auch hier auf dem Blog haben wir das zunehmend wichtig werdenden Thema vermehrt auf die Agenda gehoben. Erst im September hatten wir anhand von Tinder & Co einmal grundlegend den datenschutzrechtlichen Rahmen von Apps vorgestellt. Und im Juli beschäftigten wir uns mit der “Hot or not”-App für Kollegen namens Knozen befasst.

Letztere ist in der rechtlichen Bewertung nicht so gut weggekommen, insbesondere nicht, wenn man aus der Brille des Personalers auf Knozen guckt (die mehr oder minder ausführliche rechtliche Einschätzung findet sich im Recrutainment Blog, im unteren Abschnitt des Artikels Knozen: Mitarbeiter bewerten Kollegen per iPhone-App -´Crowdsourced Personality Profile´ oder schlicht ´der Kollege, der mich anschwärzt´?).

Nun gibt es etwas Neues: Truffls. Truffls ist Tinder für Jobs. Als der Name dieser App in meiner Timeline auftauchte, dachte ich zunächst “Ja, ja, schon wieder so ein Murks aus den USA, bei dem wahrscheinlich erstmal die Seele verkauft werden muss….”. Irgendwo hieß es dann aber, dass die App aus Deutschland kommt. Aus Deutschland? So was Innovatives? Na, das musste ich mir trotz aller derzeit vorhandener Arbeitsbelastung dann doch angucken.

Truffls funktioniert wie Tinder. Nur für Jobs.

Wie gesagt, Truffls funktioniert wie Tinder. Nur für Jobs. Wer von Tinder noch nichts gehört hat, und im Einzelnen wissen will, wie denn Tinder bzw. Truffls funktioniert, dem sei der Artikel von Alexander Fedossov auf der Wollmilchsau oder der von Frank Schmiechen auf der Gründerszene empfohlen. In aller Kürze funktioniert Truffls so:

  1. App herunterladen.
  2. Das eigene Profil von XING, LinkedIn, Github oder Stack Overflow mit der App verknüpfen.
  3. Das Profil in der App um ein paar Angaben ergänzen (etwa welche Art von Stelle man sucht oder ob man bereit ist, umzuziehen) ...
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