Die irreführende Werbung für ein Buch ohne Hinweis auf die Vorauflage

Irreführende Werbung mal anders: Im Rahmen der Werbung ist der Adressat dieser Werbung über alle relevante Umstände zu informieren. Ein Unterlassung dieser Verpflichtung kann einen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht bedeuten. Das es sich bei einem Kaufgegenstand um ein Auslaufmodell oder eine Vorauflage handelt, kann für den Kaufinteressenten bei seiner Kaufentscheidung relevant sein. Somit ist über einen solchen Umstand aufzuklären.

Hierzu muss man wissen, dass gerade bei Verkäufen von Waren, bei denen in regelmäßigen Abständen verbesserte Produkte auf den Markt kommen, sich der Verkauf der sogenannten Auslaufprodukte oder Vorauflagen schwierig gestalten kann. Schnell kann eine irreführende Werbung vorliegen. Nicht nur das dieses Auslaufmodell oder die Vorauflage nicht mehr zu dem ursprünglich angepeilten Verkaufspreis angeboten werden kann, da ansonsten dieses Produkt wohl eher keinen Absatz findet, muss auch bei diesem Produkt angegeben werden, dass es sich um ein Auslaufmodell oder eine Vorauflage handelt. Problematisch dabei wird allerdings nur sein, mit welcher Umschreibung dies geschehen soll. Ist also das Wort Auslaufmodell oder Vorauflage zu verwenden oder kann sich dieser Umstand für den verständigen und angesprochenen Verkehrskreis auch auf andere Art und Weise ergeben.

Dies soll im nachfolgenden Fall näher besprochen werden:

Das Landgericht Köln hatte jetzt über den nachfolgenden Sachverhalt zu entscheiden: Die spätere Beklagte, ein bekanntes Kaufhaus, warb in einem von ihr herausgegebenen Prospekt für das Buch: „Duden – Deutsche Rechtsschreibung“ in der 24. Auflage zum Preis von 10 € ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK