Rezension Zivilrecht: UWG

von Dr. Benjamin Krenberger

Münchener Kommentar zum Lauterkeitsrecht (UWG), 2. Auflage, C.H. Beck 2014


Von RAin M. Luise Köhler, Hamburg



Der Münchener Kommentar zum Lauterkeitsrecht ist ein umfassender Großkommentar, welcher sich an Richter, Rechtsanwälte, Unternehmen, Verbraucherschutzverbände, Industrie- und Handelskammern und Wirtschaftsverbände wendet.


Sämtliche Autoren des Werkes haben sich bereits hinlänglich im Lauterkeitsrecht in Theorie und Praxis verdient gemacht. So umfasst die Autorenliste Hochschullehrer sowie Praktiker aus Justiz, Anwaltschaft, Wirtschaft und Verbänden.


Das Gesamtwerk erscheint in zwei Bänden. Der erste Band umfasst die Kommentierung der §§ 1-4 UWG, der zweite Band dementsprechend die Kommentierung der §§ 5-12 UWG. Die in diesem Jahr erschienene 2. Neuauflage löst die Erstauflage aus dem Jahr 2006 ab.


Die nach acht Jahren überfällige Neuauflage beachtet alle wichtigen Neuerungen und gesetzlichen Änderungen wie den zwischenzeitlich eingeführten § 5a UWG (Irreführung durch Unterlassen). Ebenfalls neu finden sich Ausführungen zu dem an Bedeutung gewinnende Vorabentscheidungsverfahren, inklusive der jeweiligen Anweisungen des EuGH, sowie die Kommentierung zu der sog. black-list, dem Anhang zu § 3 Abs. 3 UWG, welcher die Liste der geschäftlichen Handlungen enthält, die unabhängig von der Erheblichkeitsschwelle grundsätzlich Verbrauchern gegenüber als unzulässig zu werten sind. Das Werk spiegelt den Rechstsstand Sommer 2013, die mit dem Gesetzt gegen unseriöse Geschäftspraktiken (01.10.2013) notwendigen Änderungen haben jedoch bereits Eingang in die Neuauflage gefunden.


Inhaltlich legen die Herausgeber ein besonderes Augenmerk auf die europäische und internationale Einordnung des Lauterkeitsrechts ...

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