Öffentlicher Auftraggeber darf nicht fehlkalkuliertes Angebot nicht beauftragen

von Tobias Oest

BGH, Urteil vom 11.11.2014, X ZR 32/14

Aufgrund eines fehlerhaften Massenansatzes in seiner Kalkulation bot ein Unternehmer öffentlich ausgeschriebene Bauleistungen ca. 1/3 niedriger als der an zweiter Stelle liegende Bieter an.

Trotz des Hinweises des Unternehmers vor Zuschlagerteilung, dass sein Angebot auf einem Kalkulationsfehler beruhe, und der Bitte des Unternehmers an die Vergabestelle, sein Angebot von der Wertung auszunehmen, erhielt er den Zuschlag.

Da der Bieter den Auftrag zu dem Angebotspreis nicht ausführen wollte, trat der Auftraggeber von dem Vertrag zurück und machte im Klagewege Schadenersatz gegen den Unternehmer geltend ...

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