Ungewollt im Internet zur Schau gestellt, bewertet und kommentiert – sich zur Wehr zu setzen lohnt sich

von Anna Sophie Heuchemer

Im Internet existieren zahllose so genannte „Funny Websites“ – bezeichnenderweise auch so manches Mal als „Time-Wasting-Websites“ (dt.: Zeit-Verschwender-Websiten) bezeichnet. Auf jenen Websites werden täglich hunderttausende mehr oder weniger sinnentleerte Beiträge von Nutzern hochgeladen – und die Weltbevölkerung teilt, bewertet und kommentiert die Beiträge was das Zeug hält.

Auch soziale Netzwerke wie Facebook, Instagram und Twitter werden genutzt, um täglich millionenfach Inhalte zu teilen, zu liken und zu kommentieren. An sich ist das nun ja nichts Schlimmes und diese Form der „Kommunikation“ gehört heute zur digitalen Generation.

Doch was passiert, wenn man unfreiwillig zum geposteten, bewerteten und kommentierten „Objekt“ der Internetgemeinde wird?

Nicht selten kommt es vor, dass ein Foto von jemandem im Internet kursiert, ohne dass derjenige dies möchte. Nicht nur Prominente haben damit zu kämpfen, auch ganz normale Bürger sind vielfach davon betroffen. Oft wissen die Betroffenen gar nicht, dass das Bildnis von ihnen überhaupt angefertigt wurde und sind umso erschrockener, wenn sie dieses auf einmal im Internet, für alle Welt sichtbar entdecken.

Wenn dies passiert hoffen viele Betroffenen drauf, dass das jeweilige Bildnis schnell wieder in den Weiten des World Wide Web untergeht und bald schon keiner mehr darüber spricht. Aber mit dieser Annahme liegt man nicht selten daneben: Jedes Mal, wenn ein Bildnis etwa auf Facebook geteilt, bewertet oder kommentiert wird, rutscht es in der Chronik der Freunde des Teilenden, Bewertenden oder Kommentierenden wieder nach oben und damit wieder und wieder in den ungewollten Fokus.

Wichtig ist: Man kann sich wehren, und zwar nicht nur dann, wenn man namentlich auf dem Foto benannt wird ...

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