“König von Deutschland” lehnt Gerichtsverhandlung ab und will gehen

von Stephan Weinberger

Vor dem Amtsgericht Dessau-Roßlau spielten sich kuriose Szenen ab, als der 49-jährige selbst ernannte “König von Deutschland” Peter Fitzek sich seinem Strafprozess wegen Verstoßes gegen das Versicherungsgesetz stellen sollte. Er teilte dem Richter und dem Staatsanwalt mit, sie seien für ihn nicht zuständig, bei Interesse könnten Sie ihm aber eine Bewerbung für sein “Königreich” schreiben.

Mit den Worten, das Verfahren sei gescheitert, wollte der selbst ernannte König das Gerichtsgebäude verlassen, noch bevor der Anklagevertreter die Anklageschrift verlesen konnte. Erst die Androhung einer sechswöchigen Ordnungshaft sowie das Einwirken von Justizbeamten brachten Fitzek dazu, doch noch seinem Prozess beizuwohnen.

Fitzek, der als gelernter Koch vor zwei Jahren in Wittenberg ein “Königreich Deutschland” ausgerufen hatte, soll zwischen Juni 2009 und Juli 2011 mit seiner “NeuDeutschen Gesundheitskasse” insgesamt 360.000 Euro vereinnahmt haben ...

Zum vollständigen Artikel


Cookies helfen bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Cookie-Setzung einverstanden. Mehr OK