Big Data – Big Problem: Was müssen Unternehmen im Zeitalter des Datenschutzes beachten?

von Karsten Gulden

Big Data – ein Begriff der immer häufiger in den Medien auftaucht.

Was versteht man unter Big Data? Kurz und knapp gesagt versteht man unter Big Data die Verknüpfung von Daten unterschiedlicher Herkunft, um daraus Erkenntnisse ökonomischer, sozialer oder wissenschaftlicher Art zu erlangen. Für Unternehmen stellt die Datenerhebung und -verarbeitung ein unverzichtbares Mittel dar, um Geschäftsprozesse zu optimieren und Umsätze zu steigern. Auf der anderen Seite stehen die Rohstofflieferanten: Menschen als Datenträger. Darf an diesen Datenträgern – den Menschen – Raubbau betrieben werden? Sollte man die Daten womöglich sogar als Eigentum der Menschen ansehen?

Zweifelsohne besteht ein Widerspruch zwischen dem informationellen Selbstbestimmungsrecht der Menschen auf der einen Seite und dem Wirtschaftsstreben der Unternehmen auf der anderen Seite. Letzteres darf allerdings nicht zu negativ verstanden werden. Big Data führt nämlich auch zu angenehmen Komforterscheinungen, die von den Menschen gerne angenommen werden. Beispiel: Funktionierende Apps für Smartphones, online Banking, Bestellungen über Online-Versandhandel per Mausklick et cetera pp..

Es stellt sich die Frage, wie dieser Konflikt aufzulösen ist.

Datenschutz

Unser Bundesdatenschutzgesetz geht davon aus, dass eine Datenverarbeitung grundsätzlich rechtswidrig ist, es sei denn, das Gesetz oder der Datenträger Mensch erlaubt dies ausdrücklich.

Nun ist es schwierig, alle denkbaren Erlaubnistatbestände in ein Gesetz zu fassen. Es wird immer wieder neue Techniken geben, die das Gesetz vor neue Herausforderungen stellt. Der Mensch sollte daher über die Erhebung der Daten informiert werden ...

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