Was kann gegen unerwünschte Werbung getan werden?

Wer kennt es nicht: die unerwünschte und nervige Werbung, die die Papierkörbe zu Hause auf einem Hieb auffüllt.

Von unerwünschter Werbung wird gesprochen, wenn die Zustellung der Werbung gegen den ausdrücklichen Willen des Empfängers vorgenommen wird. Sei es durch Briefpost, Telefonanrufe, SMS oder E-Mails.

Was kann jedoch dagegen unternommen werden, wenn bereits mehrmals der ausdrückliche Wille gegen die Zustellung von Werbung gegenüber den betroffenen Unternehmen durch ausdrückliche Aufforderung der Herausnahme des eigenen Namens aus dem Werbeverteiler, Ankleben von Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Werbung!" erfolgt ist.

Anbringung von Aufklebern mit der Aufschrift "Keine Werbung!"

Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Werbung!" betrifft lediglich nicht persönlich adressierte Werbung.

Was wenige wissen ist, dass der Aufkleber mit der Aufschrift "Keine Werbung!" meist unzureichend ist, da diese Aufschrift Unternehmen, die

redaktionelle Werbeblätter und kostenlose redaktionelle Wochenzeitungen mit Werbeeinlagen anbieten,

nicht mit einbezieht.

Nach dem BGH dürfen diese sogenannten "redaktionellen Zeitungen" trotz des Aufklebers mit der Aufschrift "Keine Werbung!" eingeworfen werden. Vielmehr müssten die Aufschriften daher um "keine kostenlosen Zeitungen" ergänzt werden oder die zuständigen Zustellfirmen über die Nichtzustellung informiert werden (Abbestellung der Zeitung). Letzteres erwies sich als die erfolgreichere Handlungsmöglichkeit.

Erst dann besteht die Sicherheit, dass jegliches Werbematerial nicht in den Briefkasten gelangt.

Ausgenommen davon sind – wie bereits oben erwähnt – "persönlich adressierte Werbungen". Hier müssten wieder die Zustellfirmen über das Abbestellen oder Löschung der eigenen Daten aus dem Werbeteiler angefordert werden ...

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