Was kann ein Patent kosten?

von BARDEHLE PAGENBERG

Es ist klar, dass ein Patent Kosten verursacht. Leider gibt es keinen Festpreis für ein Patent, denn die Kosten hängen von vielen Faktoren ab:

  • Der geografische Schutzbereich: In welchen Ländern soll der Patentschutz gelten?
  • Die Laufzeit: Wie lange wird das Patent aufrecht erhalten?
  • Die Komplexität der Erfindung: Ist es ein 10-seitiges Mechanikpatent oder ein 100-seitiges Arzneimittelpatent? Wie lange dauert es, den Prüfer zur Erteilung zu bewegen?
  • Die Aggressivität der Wettbewerber: Wird das Patent bzw. die Anmeldung von Dritten angegriffen?
Was kann ein Patent kosten?

Ein Patent erzeugt von der Anmeldung über die Erteilung bis zum Ende der Laufzeit verschiedene Arten von Kosten:

  1. Amtsgebühren, die an das jeweilige Patentamt zu zahlen sind
  2. Das Honorar des Patentanwalts
  3. Jahresgebühren zur Aufrechterhaltung des Patents

Die Patentierungskosten verteilen sich dabei auf die einzelnen Phasen im “Lebenszyklus” des Patents:

Patentkosten bis zur Einreichung

Bei der Einreichung einer Patentanmeldung müssen Sie Amtsgebühren an das Patentamt zahlen. Eine Anmeldung beim Deutschen Patent- und Markenamt (DPMA) ist vergleichsweise günstig und kostet ca. € 350,00. Beim Europäischen Patentamt (EPA) sind die Kosten höher: ca. € 1.400,00.

Der meistens wesentlichere Kostenfaktor ist das Honorar eines Patentanwalts für die Erstberatung und die Ausarbeitung der Patentanmeldung. Diese Kosten erklären wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.

Patentkosten bis zur Erteilung

Ein Patent wird nicht einfach registriert, sondern die Patentanmeldung wird vom Patentamt geprüft. Im Prüfungsverfahren fallen weitere Amtsgebühren an: beim DPMA ca. € 150,00 und beim EPA ca. € 3.000,00. Dazu kommen die Kosten für die Beratung und Vertretung durch den Patentanwalt ...

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