Existenzgründung - Trends aus der „Existenzgründungsanalyse für Hausärzte 2013“


von Dipl.-Volksw. Katja Nies, Köln, www.praxisbewertung-praxisberatung.com

Am 21.10.14 hat die Deutsche Apotheker- und Ärztebank die Existenzgründungsanalyse für Hausärzte 2013, die sie wieder zusammen mit dem Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) verfasst hat, der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Studie, die auf einer Datenbasis von 610 Existenzgründungsfinanzierungen der Apobank für Allgemeinärzte in 2012 und 2013 basiert, können folgende Erkenntnisse entnommen werden:

1. Rechtsformen
Beliebteste Rechtsform für die Niederlassung ist die Einzelpraxis.

  • Tabelle 1: Art der Existenzgründung, [%]
2010/2011 2011/2012 2012/2013

Einzelpraxis

49,2

53,8

57,9

Kooperation in BAG

42,5

37,3

34,8

Sonstige Kooperationsform

(MVZ, Praxisgemeinschaft)

8,3

8,9

7,3


2. Investitionsvolumen (Einzelpraxis)
Im Durchschnitt bezahlten Hausärzte, die 2012/2013 eine Praxis gründeten bzw. übernahmen rund 100.000 EUR (ohne Betriebsmittelkredit).

  • Tabelle 2: Investitionsvolumen bei Gründung/Übernahme einer Einzelpraxis [EUR]
2012/2013 Gründung Übernahme

Ideeller Wert (Goodwill)

-

55.000

Materieller Wert

-

22.000

Übernahmepreis

-

77.000

Modernisierung/Umbau

9.000

8.000

Medizinische Geräte, Einrichtung etc.

83.000

30.000

Praxisinvestitionen

92.000

115.000

Betriebsmittelkredit

33.000

35.000

Finanzierungsvolumen

125.000

150.000


3. Investitionsvolumen (BAG)
Das höchste Finanzierungsvolumen fiel hier bei der Überführung einer Einzelpraxis in eine BAG an ...Zum vollständigen Artikel

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