Der Schmutzmattensturz!

von Jens Büschel-Girndt

Herbstzeit ist Stolperzeit! Manche zieht es aber nicht nur zu Boden, sondern auch nochmals in südliche Gefilde in Urlaub! Und kombiniert man beides, stellt sich schnell die Frage, ob im Ausland an die Verkehrssicherungspflicht die gleichen Anforderungen gestellt werden wie zuhause.

Autsch!

Eigentlich sollte es ein erholsamer Urlaub in der Türkei werden. Doch dem stand eine 2 cm starke Schmutzmatte entgegen, die vor dem Eingang des Hotels lag. Die Matte war schon von gehobener Klasse, bestand sie doch aus Aluminiumprofilen mit Textileinlage, zusätzlich (parallel zur Eingangstür und zu den Profilen) versehen mit breiten, abgeschrägten Abschlussleisten, die den Höhenunterschied zum Boden ausglichen.

Aber an den rechtwinklig dazu verlaufenden Schmalseiten war nichts und das sollte sich für die Urlauberin böse auswirken. Beim Betreten der Schmutzmatte verhakte sich die Spitze der linken Schuhsohle der Urlauberin mit dem Metallrand der Schmutzmatte, wodurch sie stolperte, fiel und sich eine schlimme Beinfraktur zuzog.

Wer soll das bezahlen?

Die Schuld gab sie dem Reiseveranstalter, weil die Matte – anders als vom Hersteller vorgesehen – nicht allseitig mit einem abgeschrägten Metallrahmen umgeben gewesen sei. Und deshalb wollte sie nun Schadensersatz, Verdienstausfall, Schmerzensgeld, usw ...

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