AG Hamburg: Single-Opt-In nicht ausreichend, um Anmeldemissbrauch zu vermeiden

Im Rahmen eines aktuellen Ordnungsmittelbeschlusses hat das AG Hamburg noch einmal klargestellt, dass das Single-Opt-In-Verfahren nicht ausreichend ist, um rechtsmissbräuchliche Anmeldungen von Dritten auf einem Online-Portal auszuschließen (AG Hamburg, Beschl. v. 05.05.2014 - Az.: 5 C 78/12).

Die Beklagte, die eine kommerzielle Web-Plattform betrieb, war in der Vergangenheit verurteilt worden, an den Kläger keine unerlaubte E-Mail-Werbung zu schicken.

Inzwischen betrieb der Kläger seinen Mail-Zugang nunmehr auf einem neuen Account. Auf diesen neuen Mail-Account erhielt der Kläger nunmehr regelmäßig Werbung der Beklagten, weil sich ein unbekannter Dritter mit der neuen Mail-Adresse angemeldet hatte. Dabei verwendete die Beklagte nur ein Single-Opt-In-Verfahren ...

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