Lehrbeauftragte an Universitäten – prekäre Beschäftigung?

Prekäre Beschäftigungsverhältnisse findet man heutzutage in unterschiedlichsten Formen quer durch alle Branchen, auch an den Universitäten. Sie vergeben vielfach Lehraufträge an nicht angestellte externe Personen. Eigentlich dienen solche Lehraufträge der Ergänzung des Lehrangebots, indem auswärtige Expertise in die Hochschulen getragen wird. Doch in so manchen Fällen decken Lehrbeauftragte offenbar auch die Pflichtlehre ab und müssen von wenigen befristeten Lehraufträgen leben. Der Rückgriff auf kärglich bezahlte Lehrbeauftragte entlastet dabei die notorisch klammen Kassen der Universitäten bzw. der Länder. Darauf haben die Lehrbeauftragten Anfang November im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages aufmerksam gemacht. Auch Stefan Laube greift in einem Beitrag für die FAZ vom 12.11.2014 dieses Thema auf. Die Überschrift ist provokant: „Prekariat der Lehre – über Hungerlöhne als Normalfall an Hochschulen“. Besonders betroffen sind nach Angaben des Autors die Musik- und Kunsthochschulen sowie die Geisteswissenschaften und Sprachenzentren an Universitäten. Offenbar gibt es hier unterschiedliche Kulturen. Der Verf. dieser Zeilen hat mehrere juristische Fakultäten kennengelernt und solche Beobachtungen nicht machen können ...

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