Herzlose Verteilung von Spenderherzen

Mit einer gräßlichen Entscheidung mussten sich die deutschen Behörden und Gerichte vor kurzem beschäftigen *1):

Als bei einem bereits auf der Warteliste für eine Herztransplantation befindlichen Kind (Stichwort Muhammet stirbt) ein Hirnschaden festgestellt wird, und die deutschen Ärzte diagnostizieren, daß deshalb das Kind auch bei einer erfolgreichen Herzplantation taub sein wird, gelähmt und auf ein Beatmungsgerät angewiesen, wird das Kind von der Warteliste für eine Transplantation genommen und stirbt.

Die offizielle, u.a. auch von der Bundesärztekammer vertretene Begründung lautete, daß dann, wenn neben dem zu ersetzenden Organ ein weiteres geschädigt ist, die erhöhten Operationsrisiken ein Hindernis für eine Transplantation sind. Es wurde darauf hin gewiesen, daß dann, wenn einem ein Spenderherz zugewiesen wird, ein anderer dafür sterben muss ...

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