Das falsche Konto

von Jens Hänsch

Auf das anwaltliche Mahnschreiben meldet sich der Schuldner sofort, bittet um Ratenzahlung. Also wird ihm eine Ratenzahlungsvereinbarung zugesandt, die er unterschrieben zurückschickt. Zahlung soll jeweils zu 15. eines Monats auf mein Anderkonto erfolgen.

Als keine Zahlung eingeht, wird Mahnbescheid beantragt.

Jetzt meldet sich der Schuldner, empört über den Mahnbescheid und die damit nochmals gestiegenen Kosten. Er habe doch pünktlich Zahlung geleistet, auf IBAN XXX. Diese Bankverbindung ist aber weder meine noch die des Mandanten.

Nun gut, ein Fehler bei der Ausfüllung von Überweisungsformularen kann schon mal vorkommen, man ist geneigt, dem Schuldner die zusätzlichen Kosten des Mahnverfahren zu erlassen ...

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