Verzehrter nicht schmeckender Fisch in gehobenem Speiselokal muss bezahlt werden

von Stephan Weinberger

Der Fall spielt im März 1987 in einem gehobenem italienischen Speiserestaurant. Dort bestellte ein Gast einen Seewolf (loup de mer). Nach Angabe auf der Speisekarte soll der Fisch satte 650 Gramm wiegen und 48 DM kosten.

Der Gast verzehrte den herbeigebrachten Fisch, weigerte sich aber anschließend, diesen auch zu bezahlen. Er führte an, dass er mir Hilfe des Sachverstands einer ebenfalls anwesenden Diplom-Biologin herausgefunden hätte, dass es bei dem Seewolf um eine Brasse von 300 Gramm handeln würde. Außerdem schmeckte der Fisch tranig und führte zum Durchfall.

Beim Wirt konnte er mit dieser Argumentation nicht durchdringen, so dass der Fall vor dem Amtsgericht Gießen landete.

Das Gericht entschied zu Gunsten des Wirts. Dieser habe einen Anspruch auf Bezahlung des Fischs gehabt ...

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