Mahnschreiben: Die Drohung mit dem SCHUFA-Eintrag

Rechtsindex - Recht & Urteile Mahnschreiben: Die Drohung mit dem SCHUFA-Eintrag Ein Energieversorger drohte in seinen Mahnschreiben standardmäßig mit der Übermittlung der Schuldnerdaten an die SCHUFA, sofern die Forderung nicht beglichen werde. Wird aber eine Forderung bestritten, so ist die Übermittlung der Schuldnerdaten gesetzlich ausgeschlossen. Der Sachverhalt

Ein Energieversorger forderte einen Kunden auf, offene Rechnungen zu begleichen. Sollte die Zahlung nicht erfolgen, werde die Forderung an ein Inkassbüro übergeben. Des Weiteren behielt sich der Energieversorger vor, einen Eintrag bei der SCHUFA Holding AG zu Lasten des Schuldners vornehmen zu lassen.

Diese in den Mahnschreiben des Energieversorgers standardmäßig enthaltene Ankündigung erreichte einen Kunden, der die geltend gemachte Forderung über mehrere Jahre hinweg sogar anwaltlich bestritten hatte. Wird aber eine Forderung bestritten, so ist die Übermittlung der Schuldnerdaten an die SCHUFA gesetzlich gemäß § 28 a Abs. 1 Nr. 4 BDSG ausgeschlossen ...

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