ElterngeldPlus – was sich zum 1. Juli 2015 ändern soll

von Liz Collet

Wie vorab berichtet, hat das Bundeskabinett am 4. Juni den Gesetzentwurf zur Einführung des ElterngeldPlus auf den Weg gebracht. Damit werde es für Mütter und Väter künftig einfacher, Elterngeldbezug und Teilzeitarbeit miteinander zu kombinieren. Auch die Elternzeit solle deutlich flexibler werden, so dass für Mütter und Väter mehr Zeit für Familie bleibe, sei Ziel des Gesetzes.

ElterngeldPlus und Partnerschaftsbonus soll so u.a. einen längeren Bezug von Elterngeld bei Teilzeitarbeit ermöglichen:

Das ElterngeldPlus unterstützt Väter und Mütter, die schon während des Elterngeldbezugs und danach in Teilzeit arbeiten wollen.

  • Mit den ElterngeldPlus-Monaten können sie während der Teilzeittätigkeit doppelt so lange die Förderung durch das Elterngeld nutzen.
  • Aus einem Elterngeldmonat werden somit zwei ElterngeldPlus-Monate.

Bislang können Eltern zwar Teilzeitarbeit und Elterngeld kombinieren, allerdings verlieren sie nach der bisherigen Regelung einen Teil ihres Elterngeldanspruches: Ihr Lohn mindert die ausgezahlten Beträge, ohne dass es bisher dafür zum Ausgleich einen längeren Bezug des Elterngeldes gibt.

Neben dem ElterngeldPlus, das diese Lücke schließt, ist die Einführung eines Partnerschaftsbonus geplant:

Wenn beide Eltern pro Woche 25 bis 30 Stunden parallel arbeiten, erhält jeder Elternteil das ElterngeldPlus nochmals für vier zusätzliche Monate.

Ziel sei, dass Eltern ihre Kinder partnerschaftlich betreuen und gleichzeitig ihre beruflichen Ziele verfolgen können. Damit solle mit einer modernen Familienpolitik den Wunsch vieler Eltern nach mehr Partnerschaftlichkeit unterstützt werden.

Soweit die Theorie, die sich aber nicht allein danach richtet, was Mütter, vielleicht sogar auch die Väter wollen ...

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