EEG 2.1 und 2.2: Verordnungen zu EEG-Eigenversorgung und zur Ausschreibung von PV-Freiflächenanlagen

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Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG 2014) ist gerade erst drei Monate in Kraft, da zeich­nen sich bereits die ers­ten wich­ti­gen Ände­run­gen im Recht der Erneu­er­ba­ren Ener­gien ab. Aber nicht das EEG selbst wird geän­dert, son­dern die Bun­des­re­gie­rung wird auf Grund­lage des EEG zwei Ver­ord­nun­gen erlas­sen, die wich­tige Neue­run­gen im EEG 2014 kon­kret ausgestalten:

Zum ers­ten wird die Ver­ord­nung zur Wei­ter­ent­wick­lung des bun­des­wei­ten Aus­gleichs­me­cha­nis­mus (Aus­gl­MechV) geän­dert. Zukünf­tig wer­den die Netz­be­trei­ber die EEG-Umlage für die Eigen­ver­sor­gung – die erst durch das EEG 2014 ein­ge­führt wurde – erhe­ben, und nicht, wie bis­lang vor­ge­se­hen, die Über­tra­gungs­netz­be­trei­ber (ÜNB). Zum zwei­ten wird die Aus­schrei­bung der För­der­sätze für PV-Freiflächenanlagen in einer Ver­ord­nung näher gere­gelt. Sie setzt die im EEG 2014 ange­legte Umstel­lung der För­de­rung auf Aus­schrei­bun­gen um. Für beide Ver­ord­nun­gen lie­gen nun­mehr Refe­ren­ten­ent­würfe des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums (BMWi) vor, die aktu­ell zwi­schen den Minis­te­rien abge­stimmt wer­den. Wel­che Inhalte ent­hal­ten die Verordnungsentwürfe?

Ver­ord­nungs­ent­wurf zur Ein­zie­hung der EEG-Umlage für die Eigen­ver­sor­gung durch Anschlussnetzbetreiber

Mit dem EEG 2014 müs­sen – neben Strom­lie­fe­ran­ten wie bis­her – nun erst­mals auch Eigen­ver­sor­ger die EEG-Umlage zah­len. Damit wird also auch für selbst erzeug­ten und ver­brauch­ten Strom eine EEG-Umlage fäl­lig (wobei es Bestands­schutz für beste­hende Kon­zepte und Aus­nah­men und Redu­zie­run­gen unter ande­rem für Strom aus Erneu­er­ba­ren Ener­gien und Kraft-Wärme-Kopplung gibt) ...

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