Batterieforschung: Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung

von Dr. Peter Nagel

(DLR) - Im Helmholtz-Institut Ulm für Elektrochemische Energiespeicherung (HIU) entwickeln Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler effiziente und leistungsstarke Batteriesysteme. Am 31. Oktober 2014 übergaben Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und die baden-württembergische Forschungsministerin Theresia Bauer einen neuen Forschungsbau mit modernster Labor-Infrastruktur an das HIU. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) arbeitet am HIU mit Modellierungen und Simulationen an einer systematischen und wissensbasierten Weiterentwicklung von Batterien.


Das Gebäude, das vom Land Baden-Württemberg mit einem Bauvolumen von 12 Millionen Euro errichtet wurde, bietet auf 2400 Quadratmetern Platz für rund 100 Wissenschaftler in Büro- und Laborräumen. Vier Partner arbeiten im HIU zusammen: das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), die Universität Ulm, sowie als assoziierte Partner das DLR und das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW). Bei der feierlichen Übergabe sagte die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka, dass in Ulm die Energiewende mit der Erforschung der nächsten Batteriegeneration konkret werde: "Wir brauchen bessere Speichermöglichkeiten, sonst ist die Energiewende nicht zu schaffen. In Ulm haben wir modernste Forschungsbedingungen aufgebaut, die bahnbrechende Entwicklungen ermöglichen. Es geht um ein ganz zentrales Zukunftsthema."


"Erfolgreiche Forschung benötigt neben klugen und kreativen Köpfen auch passende Strukturen und moderne Gebäude ...

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